Presseinformationen

2018

 

Kleben ohne Klebstoff

Schnelles stoffschlüssiges Fügen von Metall und Thermoplast

 

Original bleibt Original

Neues Produktschutzverfahren stattet KFZ-Kennzeichenschilder einfach und effizient mit Sicherheitsmerkmalen aus.

2017

 

»FLUX-LMDR« will Energieeffizienz von Transformatoren erhöhen

Der Startschuss für das Projekt »Technologie zur Steigerung der Energieeffizienz bei Verteilungstransformatoren« (FLUX-LMDR) ist am 30. November 2017 gefallen. Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden untersucht ein Verbund aus fünf Partnern aus Wissenschaft und Industrie in den kommenden drei Jahren die Laserbehandlung von Trafoblech. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte den Projektantrag Ende Oktober bewilligt. Das Fraunhofer IWS übernimmt die technologische und wirkt bei der systemtechnischen Entwicklung mit.

 

futureAM – Next Generation Additive Manufacturing

Am 14.11.2017 startete in Aachen unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT das Fraunhofer-Fokusprojekt futureAM. Sechs Projektpartner – die Fraunhofer-Institute ILT, IWS, IWU, IGD und IFAM sowie das LZN Laser Zentrum Nord – haben sich ein klares Ziel gesetzt: In den kommenden drei Jahren wollen sie im engen Schulterschluss die Voraussetzungen für deutliche Technologiesprünge im Bereich Additive Manufacturing mit metallischen Werkstoffen (Metall AM) schaffen.

 

Kleine Strukturen – große Wirkung

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) eine effiziente Turbineneinlaufbeschichtung für Flugzeugtriebwerke entwickelt. Mit Hilfe eines hochpräzisen Lasers werden winzige Strukturen aus Metall erzeugt, die für eine außergewöhnliche Haftfestigkeit sorgen. Die Einlaufschicht hält bei Start und Landung eines Flugzeugs extremen Temperaturwechseln von über 1.000 Grad Celsius stand.

 

Supereffizient – Hydraulikkolbenstangen mit Hochleistungslaseranlage beschichten

Über eine erhöhte Leistungsfähigkeit im Laserstrahl-Auftragschweißen verfügt ab sofort Bosch Rexroth am niederländischen Standort Boxtel. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden optimierte gemeinsam mit dem Hersteller von Antriebs- und Steuerungstechnik einen industriellen Fertigungsprozess.

 

»MuReA« sorgt für schnelle und großflächige Lasereinsätze

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelte ein neuartiges Remote-Anlagen-Konzept (»MuReA«) für eine schnelle und flexible Laserbearbeitung. Dafür werden Laser-Remote-Systeme, Spindelantriebe und leistungsfähige Strahlquellen miteinander kombiniert. Im Ergebnis ermöglicht die neuartige Laseranlage das großflächige, flexible und schnelle Bearbeiten von Werkstoffen wie Aluminium, Edelstahl oder auch faserverstärkte Kunststoffe. Bei einer Geschwindigkeit des Laserstrahls von bis zu zehn Metern pro Sekunde werden Bearbeitungsfelder von bis zu einem Quadratmeter abgedeckt. Mögliche Anwendungsfelder lassen sich in der Automobil- sowie in der Luftfahrtindustrie verorten.

 

Neuer Schweißkopf - remoweld®FLEX - zur hochfrequenten Lasermaterialbearbeitung von schwierig schweißbaren Werkstoffen

Ermöglicht durch die digitalisierte Produktentwicklung und stark vernetzte Fertigungsabläufe verkürzen sich Entwicklungszeiträume drastisch. Schnelle Produktwechsel fordern hohe Flexibilität von Herstellern und Zulieferern, um passfähige und kostenoptimierte Lösungen anzubieten.

2016

 

Fügetechnologien für die Elektromobilität

Im Rahmen des durch das BMWi geförderten Verbundprojekts »BatCon« hat das Fraunhofer IWS Dresden in den letzten drei Jahren neue eigenschafts- und kostenoptimierte Fügeverfahren für die Herstellung von Aluminium-Kupfer-Zellverbindern entwickelt und qualifiziert.
 

TAILORED JOINING – Fügetechnische Kompetenz versammelt sich in Dresden

Fügen ist eine zentrale Herausforderung der Produktion und oft ein signifikanter Kostenfaktor. Die Kenntnis und Auswahl des richtigen Fügeverfahrens ist daher von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen des 9. Internationalen Lasersymposiums und des Fügetechnischen Symposiums „Tailored Joining“ treffen sich internationale Experten dieses Bereiches vom 22. bis 24. Februar 2016 zum Erfahrungsaustausch in Dresden.

2015

 

Diodenlaser und Draht – ein starkes Team beim Auftragschweißen und Generieren

Laserhärten und -auftragschweißen sind Technologien, die sich in der industriellen Praxis als Randschichtveredlungsverfahren oder zur Reparatur von Bauteilen bereits etabliert haben.
 

Besser schweißen mit flotten Laserspiegeln

Mikrospiegel aus Silizium können Laserstrahlen extrem schnell steuern und damit den Wärmeeintrag in Werkstücke perfekt dosieren. Bislang waren sie aber für das Laserschneiden und -schweißen nicht widerstandsfähig genug. Einem Fraunhofer-Team ist es jetzt gelungen, schnelle und strapazierfähige Spiegel zu entwickeln, die reif für anspruchsvolle Schneid- und Schweißaufgaben sind.
 

Neue Perspektiven für das Laserstrahlschweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss

Das Fraunhofer IWS Dresden hat ein neues Verfahren zum Schweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss entwickelt und gemeinsam mit einem Industriepartner in die Serie überführt. Mit Hilfe brillanter Laserstrahlung und hochfrequenter Strahloszillation konnte erstmals eine Schweißverbindung erzeugt werden, die sich durch eine äußerst geringe Porenhäufigkeit im Schweißgut auszeichnet.
 

Weltrekord in der Oberflächenstrukturierung mit Laser: 0,7 m²/min mit Mikrometer Auflösung!

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt für die “high-speed“-Laserstrukturierung modular aufgebaute Lasersysteme und hat damit einen neuen Weltrekord aufgestellt: Bei der Mikrostrukturierung einer Polymeroberfläche konnten erstmals effektive Strukturierungsgeschwindigkeiten von 0,7 m²/min erreicht werden.
 

Dr. Jens Standfuß übernimmt die Leitung des IWS-Geschäftsfeldes Fügen

Mit Wirkung vom 1.1.2015 hat Dr. Jens Standfuß die Leitung des IWS-Geschäftsfeldes Fügen übernommen. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Berndt Brenner an, der im November 2014 seinen 65. Geburtstag feierte und dem Institut zukünftig für spezielle wissenschaftliche Aufgaben zur Verfügung steht.